HOSPITALITER KOMTHUREY HERRENSTRUNDEN 

Darstellung der Hospitaliter im 13. Jahrhundert 



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Das Thema Mittelalter ist immer wieder interessant. Sei es
im Lehrplan der Schulen, Besuche von Museen, Burgen und Altstädten, das
Mittelalter hat seine Faszination nicht verloren. 

Wir betreiben unser Hobby hauptsächlich aus Interesse an
lebendiger mittelalterlicher Geschichte, aber auch um unser Lager, unsere
Ausrüstung und unser Wissen auf Mittelaltermärkten und sonstigen
Veranstaltungen einem interessierten Publikum zu präsentieren.

 

Obwohl alle Mitglieder unserer Komthurey mit viel Leidenschaft bei der Sache sind, bleibt anzumerken, dass wir dem Anspruch auf eine vollkommen authentische Darstellung nicht gerecht werden können.

Da immer neue Erkenntnisse erschlossen werden, kann und ist unsere Darstellung immer mit Einschränkungen zu sehen.

Wir bewegen uns in der Zeit von ca. 1250 bis 1350.

Das Europäische Hospitalitertreffen auf der Tannenburg ist für uns das besondere Highlight. Hier findet ein reger und qualitativ hoher Wissens- und Erfahrungsaustausch der Komthureyen statt. Neben der Teilnahme an zahlreichen Workshops kommt hier aber auch der gesellige Teil nie zu kurz.


Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es keinen – auch wenn es unsere Darstellung vermuten lässt – religiösen Hintergrund gibt. Wir stehen allen Glaubensrichtungen offen und tolerant gegenüber.

Auch distanzieren wir uns von der Glorifizierung und dem religiösen Fanatismus der damaligen Zeit. Wir sind uns bewusst, dass das „Mittelalter“ insbesondere die Geschichte der Kreuzzüge mit blutigen und unmenschlichen Kriegen verknüpft ist.

Wir bemühen uns, die „gute“ Seite des Mittelalters und des Hospitaliter-Ordens darzustellen.

Entgegen einer weitläufig vertretenden Meinung waren die Hospitaliter nach heutigem Wissensstand nur in ganz wenigen Ausnahmen aktiv an den Kreuzzügen beteiligt. Grundsätzlich wurde ihnen der Dienst an Waffe nicht gestattet. Ausnahme war die Verteidigung ihrer Schutzbefohlenen, der Hospitäler und ihrer Komthurey.

Ihre Hauptaufgaben waren der geistliche Dienst, die Verwaltung und Organisation ihrer Hospitäler und Komthureyen.

  Die erwirtschafteten Gewinne in Münzen und Naturalabgaben wurden nach Abzug des Eigenbedarfs der jeweiligen Komthurey für die unterschiedlichsten Unternehmungen des Ordens abgeführt. In erster Linie wurden die Hospitäler und Ordensleute in den Kreuzfahrerstaaten versorgt.